1. August 2019

Strom aus Stoff

LKW-Planen als Stromerzeuger? Neuartige textile Solarzellen von Fraunhofer-Forschenden aus Dresden machen es möglich: Über sie könnten die Anhänger den benötigten Strom – etwa für Kühlaggregate – autark erzeugen. Kurzum: Textile Solarzellen erweitern die Möglichkeiten enorm, Strom aus der Sonnenstrahlung zu gewinnen. Sie stellen somit eine sinnvolle Ergänzung zu herkömmlichen Siliziumzellen dar.

Solarzellen auf den Dächern sind längst Usus, ebenso wie große Solarparks. Künftig sollen jedoch auch solche Flächen zur Energieerzeugung genutzt werden, die bislang nicht dazu taugten. LKW-Planen etwa könnten die Anhänger autark mit dem Strom versorgen, den der Fahrer während der Fahrt und auf Rastplätzen verbraucht oder der auf Logistikplätzen für die LKW-Ortung benötigt wird. Zudem könnten ganze Gebäudefronten zur Stromerzeugung beitragen, indem sie nicht wie bisher verputzt, sondern mit stromerzeugenden Abspanntextilien verkleidet werden. Bei Glasfassaden könnten Abschattungstextilien wie Rollos viele Quadratmeter in Stromerzeugungsflächen umwandeln. Wie dies geschehen soll, lesen Sie in den Mitteilungen des Fraunhofer IKTS.

Foto ©Fraunhofer IKTS: CVD-Beschichtungsanlage (kurz für chemical vapour deposition) für die Funktionalisierung textiler Gewebe.

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