12. Dezember 2018

Mini-Detektoren für Gigantisches?

Bose-Einstein-Kondensate können Gravitationswellen derzeit wohl kaum nachweisen

Die von Schwarzen Löchern oder Neutronensternen in den Tiefen des Weltraums ausgelösten Gravitationswellen erreichen zwar durchaus die Erde. Ihre Wirkungen sind aber so gering, dass sie bisher nur mit kilometerlangen Mess-Einrichtungen beobachtet werden konnten. Physiker diskutieren daher, ob nicht superkalte und winzig kleine Bose-Einstein-Kondensate mit ihren geordneten Quanteneigenschaften diese Wellen aufspüren könnten. Prof. Ralf Schützhold vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der TU Dresden hat jetzt die Grundlagen dieser Vorschläge genau betrachtet und ernüchternd festgestellt: Ein solcher Nachweis ist weit außerhalb der Reichweite der derzeitigen Methoden.

Warum? Das und mehr erfahren Sie in den HZDR-News.

 

Foto ©LIGO/T. Pyle: Die Illustration zeigt, wie zwei Schwarze Löcher miteinander verschmelzen, was zur Entstehung von Gravitationswellen führt.

Das könnte Sie auch interessieren

27. Aug 2021

Senodis ist Transferprojekt des Monats der…

In ihrer aktuellen Ausgabe des Unternehmermagazins »ihk.wirtschaft« stellt die IHK Dresden die Senodis Technologies GmbH als Transferprojekt es Monats vor.…

WEITERLESEN

25. Jul 2020

Kollaboration aus der Vogelperspektive

Das Material Demo Lab Dresden bedient als Forschungsstandort speziell im Bereich der Materialwissenschaft ein breites Spektrum verschiedener Disziplinen. Um diese…

WEITERLESEN

07. Okt 2019

Hallo Exaflops-Welt!

Experten des HZDR helfen, den Supercomputer „Frontier“ in den USA hochzufahren. Der weltweit schnellste Supercomputer entsteht derzeit im US-Bundesstaat Tennessee:…

WEITERLESEN