18. Juni 2019

Laserprozessabsaugung für eine sauberere Lunge

Maschinenbau, Schiffbau, Luftfahrt – die Laser-Remotebearbeitung ist seit einigen Jahren in der Industrie auf dem Vormarsch, denn damit lassen sich Bauteile blitzschnell bearbeiten. Allerdings entstehen dabei gesundheitsschädliche Emissionen, die bei den Anlagenbedienern Lungenschädigungen hervorrufen können. Wissenschaftler des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS beschäftigten sich im Rahmen des IGF-Forschungsprojektes „CleanRemote“ mit diesem Problem. Per Absaugvorrichtung verringern sie Partikel und Gase in der Luft.

Lesen Sie beim IWS mehr zu „CleanRemote„, wie die Absaugung Gesundheitsrisiken verringert und zur Verbesserung der Arbeits- und Umweltschutzauflagen beiträgt.


Foto ©Fraunhofer IWS: Das Laser-Remote-System bewegt den Laserstrahl mit bis zu 10 m/s über das Bauteil. Die Oberfläche des Metalls wird dadurch gereinigt und mit einer Furchenstruktur versehen. In diese Furchen kann beim nachfolgenden thermischen Fügen oder Anspritzen der Kunststoff eindringen und sich verankern. So entstehen stabile Kunststoff-Metall-Hybridverbindungen.

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