12. Oktober 2019

Künstliche Intelligenz für die bedienerunabhängig­e zerstörungsfreie Shearografie

Die Shearografie ist ein berührungs- und zerstörungsfreies Prüfverfahren (ZfP), das die messtechnische Erfassung kleinster Oberflächenverformungen mittels Laserlicht ermöglicht. Diese Oberflächenverformungen werden durch eine extern aufgebrachte mechanische oder thermische Belastung erzeugt. Sie sind abhängig von der inneren Struktur des Bauteils bzw. vorhandenen Fehlstellen. Im Ergebnis lassen sich interne Defekte, wie z. B. Poren und Risse erkennen oder die Haftungsqualität von Klebverbindungen zerstörungsfrei beschreiben. Die Durchführung der Messungen und die Interpretation der Ergebnisse erfordern jedoch spezielles Fachwissen. Das schränkt die Akzeptanz von Nutzern außerhalb des akademischen Umfeldes oftmals ein. Daher arbeiten das Kunststoffzentrum SKZ und das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden gemeinsam an der Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit durch eine Automatisierung der Messeinstellung, -durchführung und Ergebnisinterpretation. Damit soll vor allem kleinen und mittleren Unternehmen der direkte Zugang zur Shearografie erleichtert werden.

Mehr dazu, wie künstliche Intelligenz den Umgang mit der Shearografie erleichtert, erfahren Sie in den Mitteilungen des ILK der TU Dresden.


Foto ©TUD/ILK: Mit Autoshear soll vor allem kleinen und mittleren Unternehmen der direkte Zugang zur Shearografie erleichtert werden.

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