17. Mai 2019

Können additive Maschinen auch Superlegierungen?

Fraunhofer-Leitprojekt »futureAM« soll »Additive Fertigung« zehn Mal schneller machen.

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS entwickelten innovative Methoden, durch die sie mehr Werkstoffe als bisher in der additiven Fertigung verarbeitet können. So könnten additive Fertigungsanlagen in Zukunft zum Beispiel bessere Flugzeugtriebwerke ermöglichen, die weniger Kraftstoffe verbrauchen. Dafür müssen die Ingenieure allerdings zunächst die aktuell gängigen industriellen 3D-Drucker verbessern, damit diese Maschinen auch sehr feste und hitzebeständige Legierungen verarbeiten können. Dabei stützen sich die Dresdner auf profunde Erfahrungen mit dem Laser-Pulver-Auftragschweißen und setzen Künstliche Intelligenz (KI) ein. Ihre besondere Werkstoffexpertise bringen sie in das Fraunhofer-Verbundprojekt »futureAM« ein. Das Ziel der Verbundpartner: Additive Fertigungsanlagen für Metallbauteile sollen zehn Mal schneller werden und auch mit Superlegierungen zurechtkommen.

Erfahren Sie mehr zur Methodenvielfalt in der additiven Fertigung und der Möglichkeit zum Druck von Superlegierungen beim Fraunhofer IWS Dresden.


Foto ©Fraunhofer IWS Dresden: Mittels Laser-Pulver-Auftragschweißen lassen sich Bauteile aus verschiedenen Materialien integral fertigen. So können spezifische Materialien an genau den Orten platziert werden, an denen deren Eigenschaften benötigt werden. Dies stellt beispielweise leichtere, bessere und kostenreduzierte Schaufeln für Gasturbinen in Aussicht.

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