21. September 2017

ILK und Fraunhofer IKTS bauen Forschungskooperation mit Südkorea aus

Im Beisein der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange, des Sprechers des Vorstands des ILK Prof. Hubert Jäger, des Institutsleiters des Fraunhofer IKTS Prof. Alexander Michaelis und Dr. Robert Franke, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden, wurde am 20. September 2017 das gemeinsame Korea-Germany Materials Center (KGMC) gegründet.

Ziel des KGMC ist, im Kontext des Leichtbaus neue Werkstoffsysteme, Fertigungsverfahren, angepasste Auslegungsmethoden sowie Prüf- und Validierungsverfahren zu entwickelen und in die Industrie zu transferieren.

Gestartet wird mit einem gemeinsamen Prüfzentrum, das das Fraunhofer IKTS und das koreanische Forschungsinstitut KIMS gemeinsam betreiben. Auch Projekt zur Zustandsüberwachung von Windkraftanlagen oder der additiven Fertigung von Keramik werden dabei von beiden gemeinsam bearbeitet. Das ILK der TU Dresden konzentriert sich auf anwendungsorientierte Methoden für die effiziente und robuste Auslegung sowie Gestaltung von Leichtbaustrukturen und Leichtbausystemen. Denn damit lassen sich die Implementierungszeiten für neuartige Technologien in die Industrie verkürzen.

Erfahren Sie mehr zu den Projekten und der Eröffnung des KGMC unter in den Nachrichten des ILK.

Foto ©Fraunhofer IKTS: Zeremonie zur Gründung des gemeinsamen Korea-Germany Materials Center (KGMC) in Changwon, Südkorea im Beisein der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange, des Sprechers des Vorstands des ILK Prof. Hubert Jäger, des Institutsleiters des Fraunhofer IKTS Prof. Alexander Michaelis und Dr. Robert Franke, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden sowie hochrangigen koreanischen Vertretern.

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