2. September 2020

Hybridbauweisen für Hochleistungs-Elektromotoren

Generative Fertigungstechnologien ermöglichen optimierte Kühlsysteme und ein spezifisches Spulendesign zur Steigerung der Leistungsdichte von Elektromotoren der nächsten Generation.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens AdHyBau entwickeln die SIEMENS AG, die MT Aerospace AG, das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, das Institut für Technische Physik ITEP des Karlsruher Instituts für Technologie – KIT und das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden neue additive Verfahren und Faserverbund-Metall-Hybridbauweisen für den Einsatz in tiefkalter Umgebung. Es werden durchgehende Design-, Simulations- und Werkstoffqualifizierungsprozesse erarbeitet, um einen neuartigen elektrischen Antrieb als virtuellen Prototyp in Betrieb zu nehmen.

Hauptziel der am ILK durchzuführenden Arbeiten ist die Erforschung neuartiger Faserverbund-Metall-Hybridbauweisen. Die Kombination von Hochleistungs-Faserverbund-Werkstoffen mit additiv gefertigten, metallischen Elementen ermöglicht Strukturen, die hinsichtlich ihrer Funktionalität und Leistungsfähigkeit deutlich gesteigert sind. Diese Schlüsseltechnologie liefert einen Beitrag für leistungsdichte, effiziente und geräuscharme Antriebe und ist damit zentraler Bestandteil der Mobilität der Zukunft.

Das Vorhaben wird im Rahmen des ersten Aufrufs des sechsten zivilen Luftfahrtforschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für drei Jahre bis 2023 gefördert.
-> Zur News des ILK der TU Dresden.


Bild ©TUD/ILK: Motor AdHyBau.

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