News | TU Dresden, ITM

Tag für Newsbeiträge des ITM der TU Dresden.

©TU Dresden, ITM: Doktorand:innen des GRK 2430 arbeiten gemeinsam im Analytiklabor am ITM der TU Dresden.

Intelligente Materialien für Robotik und Prothesen

Dresdner Forschende wollen eine neue Werkstoffklasse entwickeln, bei der Aktoren und Sensoren in flexible Faserverbundwerkstoffe integriert werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte dazu die 2. Phase des Graduiertenkollegs 2430 „Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde“ an der TU Dresden in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF). In den nächsten viereinhalb Jahren werden neben Sach- und Projektmitteln insgesamt 22 Doktorandinnen und Doktoranden in 11 interdisziplinären Teilprojekten gefördert.

©Christian Flemming : Maja Dornier (li.) übergibt gemeinsam mit Prof. Dr. Wolf Mutschler (re.) den mit 5.000 Euro dotierten Peter Dornier-Stiftungspreis an den Preisträger Dipl.-Ing. Mathis Bruns vom ITM.

Peter Dornier-Stiftungspreis 2022 würdigt Dresdner Textilforschung zu gewebter Herzklappe

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten natürlichen Todesursachen. Weltweit sterben daran jährlich etwa 17 Millionen Menschen. Mit dem Peter Dornier-Stiftungspreis 2022 wurde nun eine Forschungsarbeit ausgezeichnet, die die medizinische Versorgung von Menschen mit unzureichender Herzklappenfunktion künftig verbessern und das Leben der Patienten verlängern soll.

©TU Dresden, ITM: Impression zur Lange Nacht der Wissenschaften Dresden.

Impressionen von der LNdWDD 2022

Am 8. Juli 2022 fand die 19. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften endlich wieder als Präsenzveranstaltung statt. Viele Dresdner Forschungseinrichtungen öffneten wieder ihre Labore, Maschinenhallen für Besucher und gaben einen Einblick in ihren Forschungsalltag. In altbewährter Weise öffnete auch das ITM von 17 Uhr bis Mitternacht seine Textilmaschinenhallen sowie Labore und war vom regen Zuspruch und Interesse der zahlreichen Gäste begeistert.

©Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Thomas Fedra: Preisträgerteam vom ITM des Techtextil Innovation Awards 2022: Prof. Dr.-Ing. habil. Dipl.-Wirt. Ing. Chokri Cherif (ITM, 2.v.li.), Philipp Schegner (ITM, Mitte) und Dr.-Ing. Dilbar Aibibu (ITM, 2.v.re.) gemeinsam mit Michael Jänecke (Messe Frankfurt, li.) und Dr. Heike Iling-Günther (STFI; Jurymitglied des Techtextil Innovation Awards, re.).

Techtextil Innovation Award 2022 fürs ITM

Das ITM der TU Dresden erhielt den Techtextil Innovation Award 2022 in der Kategorie „New Product“ für seine gewebten Herzklappenimplantate. In einem IGF-geförderten Forschungsprojekts entwickelten Mitarbeitende des ITM neuartige textile Herzklappenprothesen. Die Implantate können exakt an die anatomische Form angepasst und minimalinvasiv im Herz platziert werden. Die textile Herzklappe ist integral gefertigt. Das Ventil wird in situ während des Webprozesses integriert. Die strömungstechnisch optimierte Herzklappe besteht aus einer einzigen Textilstruktur.

©SEW-EURODRIVE-Stiftung: Verleihung des Studienpreises 2021 an Dipl.-Ing. Markus Koenigsdorff durch Prof. Dr.-Ing. Fritz Klocke, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.

Studienpreis 2021 der SEW-EURODRIVE-Stiftung für Markus Koenigsdorff

Markus Koenigsdorff wurde im Rahmen der Ernst-Blickle-Preisverleihung durch die SEW-EURODRIVE-Stiftung mit dem Studienpreis 2021 für seine Diplomarbeit „Simulation der Wirbelstromausbreitung in carbonfaserbasierten Strukturen und des resultierenden Sensorsignals in Abhängigkeit von Textilparametern, Spulengrößen und Anregungsfrequenz“ ausgezeichnet. Der Studienpreis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird jährlich an Masteranden und Diplomanden aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften verliehen.

©TU Dresden, ITM: Dreharbeiten zur Sendung mit der Maus.

Filmaufnahmen am ITM und CUBE für die „Sendung mit der Maus“

Für die ARD-Reihe „Die Sendung mit der Maus“ war ein Filmteam von der FLASH Filmproduktion GmbH zu Besuch in Dresden, um alles Wissenswertes rund um den zukunftsträchtigen und innovativen Werkstoff Carbonbeton zu erfahren. Es wurden spannende Aufnahmen am ITM der TU Dresden und am CUBE erstellt. Das Bauprojekt CUBE, bei dem das weltweit erste Gebäude aus Carbonbeton entsteht, wird vom Netzwerk C3 – Carbon Concrete Composite e. V. koordiniert.

©MDR/Mitteldeutscher Rundfunk: Logo zur Sendung "Einfach genial".

Biomimetischen Trommelfellim­plantates

In der MDR-Sendung „Einfach genial“ wurde den Zuschauer die Entwicklung eines biomimetischen Trommelfellimplantats sehr anschaulich vorgestellt. Hierfür besuchte ein Fernsehteam das interdisziplinär aufgestellte Forscherteam der TU Dresden, bestehend aus Dr. Dilbar Aibibu und Lukas Benecke vom ITM der TU Dresden sowie Prof. Dr. Marcus Neudert und Dr. Zhaoyu Chen von der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) der Medizinischen Fakultät der TU Dresden.

©Stefan Gröschel/TU Dresden, IMB: Richtfest zum CUBE-Rohbau.

Richtfest: Der Rohbau des Carbonbetongebäudes CUBE steht

Auf der ungewöhnlichen Baustelle an der Ecke Zellescher Weg und Einsteinstraße in Dresden wurde am 3.2.2022 mit einem Richtfest den am Bau beteiligten Bauarbeitern herzlich gedankt. Ein Richtfest wird traditionell gefeiert, wenn die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind. Da der CUBE-Rohbau ausschließlich aus Betonbauteilen und konstruktiven Stahlelementen besteht, stand kein Holzgebälk für den Richtkranzes bereit. Eine andere Lösung musste her: Die Richtkrone wurde symbolisch an den Kranhaken in Bauwerkshöhe gehängt.

©TU Dresden, ITM: Biomimetisches Trommelfellimplantat mit orientierten Faserbereichen in einem Mittelohrmodell.

Biomimetisches langzeitresorbierbares Trommelfellimplantat – unter den TOP 3 beim Otto von Guericke-Preis der AiF 2021

Das interdisziplinär aufgestellte Forscherteam der TU Dresden, bestehend aus Dr. Dilbar Aibibu und Lukas Benecke vom ITM sowie Prof. Dr. Marcus Neudert und Dr. Zhaoyu Chen von der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) der Medizinischen Fakultät, ist ein Finalistenteam, das es mit ihrer Entwicklung eines biomimetischen Trommelfellimplantats in die Endrunde des Otto von Guericke-Preises 2021 der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) schaffte.

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