15. Mai 2018

Weniger Kerosinverbrauch dank moderner Triebwerktechnik

Dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS ist es gelungen, die Standfestigkeit von temperaturbelasteten Flugzeugtriebwerksteilen zu erhöhen. Das trägt dazu bei, dass der Kerosinverbrauch um 10 Prozent sinkt und CO2-Emissionen reduziert werden. In Kombination mit weiteren Maßnahmen ergeben sich erhebliche Kosteneinsparungen im Flugbetrieb – pro Jahr und Flugzeug in Höhe von ca. 2,9 Millionen Dollar. Das Forschungsprojekt entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Triebwerkspezialisten Rolls-Royce. Erste Triebwerke in Langstreckenflugzeugen mit der neuen Technologie fliegen seit Februar 2018.

Für diese Neuerung in der Flugzeugtechnik wurden die Wissenschaftler Prof. Frank Brückner, Mirko Riede (Fraunhofer IWS) sowie Dr. Dan Roth-Fagaraseanu vom Industriepartner Rolls-Royc mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2018 ausgezeichnet.

Der Materialforschungsverbund Dresden e.V. (MFD) gratuliert den Forschern herzlich zu dieser Leistung. Erfahren Sie mehr zur neusten Triebwerksgeneration in der Pressemitteilung des Fraunhofer IWS und in diesem Video.

 

Foto ©Fraunhofer IWS / Jürgen Lösel: Professor Frank Brückner und Mirko Riede (v.l.n.r), entwickelten Mikrostrukturen, mit denen sich unter anderem die Lebensdauer der Wärmedämmschichten im Flugbetrieb verlängern lässt.

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