27. Mai 2019

Wasserdicht dank flinker Laser

Das Fraunhofer IWS entwickelte in Zusammenarbeit mit der Maschinenfabrik Arnold aus Ravensburg ein neues Laserschweißverfahren, das auf einem schnell pendelnden Laserstrahl basiert. Diese Technologie, „remoweld®FLEX« genannt, eignet sich für qualitativ besonders anspruchsvolle Prozesse – insbesondere für Bauteile, die gegen Wasser und andere unerwünschte Umwelteinflüsse mediendicht verschlossen werden müssen. Dazu gehören bislang als nahezu unschweißbar geltende Gehäuse für elektrische und elektronische Bauteile, Wärmetauscher und Kühlung, die häufig aus Alu-Druckguss bestehen.

Die neuen Schweißköpfe aus Dresden sind nicht nur für den Elektroautomobilbau interessant, ist Dr. Dirk Dittrich überzeugt, der am Fraunhofer IWS die Gruppe für Laserstrahlschweißen leitet. »Wir sehen viele Anwendungsszenarien«, betont er. Wenn die Industrie künftig beispielsweise motornahe Kühlwasserkreisläufe mit hochbelastbaren Laserschweißnähten statt mit Schrauben und Kunststoff abdichten kann, verbessert dies die Lebensdauer und die Ausfallsicherheit der Motorkühlungen deutlich.

Lesen Sie in den IWS-News mehr zur remoweld®FLEX“ -Technologie und wie die neuen Laserschweißköpfe den widerspenstigen Alu-Druckgussteilen begegnen.


Foto ©Fraunhofer IWS: Die neuen Schweißköpfe aus Dresden sind nicht nur für den Elektroautomobilbau interessant. Wenn die Industrie etwa motornahe Kühlwasserkreisläufe mit hochbelastbaren Laserschweißnähten abdichten kann, könnten sich Lebensdauer und Ausfallsicherheit von Motorkühlungen deutlich verbessern.

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