21. April 2017

Verbesserte Wundheilung bei chronischen Wunden

Forscher des Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) entwickelten gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig eine Hydrogel-Wundauflage, die auf Glykosaminoglykan basiert. Glykosaminoglykan gehört zur Klasse natürlich vorkommender Kohlenhydrate. Das Produkt wurde bereits am Tiermodell getestet. Die Ergebnisse belegen, dass die Wundauflage die Heilung chronischer Hautwunden beschleunigt. Dahinter steht ein von den Wissenschaftler neu entwickelter Ansatz, der durch Nutzung von biomolekularen Wechselwirkungen entzündungsfördernde Chemokine (Signalproteine) effektiv an Hydrogele bindet und sie inaktiviert.

Die Ergebnisse im Tiermodell sind vielversprechend und könnten die Anwendung in der Humanmedizin ermöglichen. Der zugrundeliegende Ansatz verspricht außerdem, für die Behandlung anderer entzündlicher Erkrankungen geeignet zu sein.

Mehr zum Thema lesen Sie auf den Seiten des Leibniz IPF und im Fachartikel in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine.

 

Foto Displayed with permission from AAAS. Copyright AAAS. Leibniz IPF entwickelt Material zur verbesserten Wundheilung bei chronischen Wunden.

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