13. November 2018

Eine Tarnkappe für leuchtende Nanopartikel

Einem Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gelang es in Kooperation mit Wissenschaftlern der australischen Monash University, die Stabilität und Biokompatibilität spezieller Nanopartikel zu steigern. Das Team modifizierte sogenannte Upconverting Nanoparticles – „aufwärtskonvertierende“ Partikel, die Infrarotstrahlung in kurzwelliges Licht umwandeln – so, dass sie wasserlöslich werden, selbst in komplexen Körperflüssigkeiten wie Blutserum stabil bleiben und Medikamente speichern können. Damit schufen sie ein Werkzeug, das den Kampf gegen Krebs deutlich effektiver machen könnte.

Nanopartikel sind winzige Strukturen. Sie erreichen etwa eine Größe von 1 bis 100 Nanometer. Damit sind sie rund 1000 bis 100.000 Mal kleiner als ein menschliches Haar im Querschnitt misst. Die Biomedizin nimmt Nanopartikel zunehmend ins Visier: Denn mit entsprechenden Eigenschaften ausgestattet, könnten sie in der Blutbahn fast jedes Gewebe im menschlichen Körper erreichen, was sie zu perfekten Körper-Sonden macht.

WEITERLESEN: Erfahren Sie mehr zu den Nanopartikel unter der Tarnkappe im Artikel des HZDR.

 

Foto ©HZDR/K.Klunker (/istockphoto.com/Thomas-Soellner/Molekuul): Nanopartikel im Blut: Die „Tarnkappe“ verhindert, dass sich Blutbestandteile anheften. Die Oberfläche der Nanopartikel ist durch UV-Bestrahlung zusätzlich vernetzt worden (vergrößerter Ausschnitt) und dadurch in biologischen Systemen stabil.

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