21. Januar 2019

RADIATE – Vereinfachter Zugang zu Europas Ionenstrahlzentren

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) koordiniert seit kurzem das EU-Projekt RADIATE, in dem 18 europäische Partner ihre Ionenstrahl-Anlagen für Messgäste aus Wissenschaft und Industrie zur Verfügung stellen. Zudem stehen die Entwicklung von Software-Programmen und die Nachwuchsförderung auf dem Programm des auf vier Jahre angelegten Projekts, das von der EU mit rund zehn Millionen Euro gefördert wird.

RADIATE steht für Research And Development with Ion Beams – Advancing Technology in Europe. Ionenstrahlen – also schnelle geladene Teilchen – werden in diesem EU-Projekt als Werkzeug eingesetzt, um Materialoberflächen gezielt zu verändern beziehungsweise zu analysieren. „Ziel des Projektes ist es nicht nur, Wissenschaftlern den Zugang zu wissenschaftlichen Großgeräten zu ermöglichen sondern auch zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie beizutragen“, so der Koordinator Prof. Jürgen Fassbender, Direktor des HZDR-Instituts für Ionenstrahlphysik und Materialforschung. Dieses Institut beherbergt zugleich Europas leistungsstärkstes Ionenstrahlzentrum.

Erfahren Sie mehr über RADIATE in den News des HZDR.

 

Foto ©HZDR: Logo RADIATE.

 

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