1. September 2018

Quantenkommunikation next step

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) und der Leibniz Universität Hannover (LUH) entwickelten gemeinsam eine optische Breitbandantenne, die verschränkte Photonen in einer bisher nicht erreichten Helligkeit aussendet.

Hierin liegt ein großes Anwendungspotenzial für die zukünftige Quantenkommunikation, insbesondere für die Entwicklung abhörsicherer Kommunikationssysteme. Augenblicklich vermögen es solche Systeme nur kurze Distanzen zu überwinden. Die Lichtintensität der Photonenquellen reichte bisher noch nicht aus, um in Glasfaserleitungen mehr als 100 Kilometer mit ausreichender Signalstärke zu überbrücken. Die Forschungsarbeiten vom Leibniz IFW und der LUH ändern das. Denn je heller, d.h. lichtstärker, die verschränkten Photonenquellen sind, desto robuster wird das System gegenüber Verlusten bei großen Distanzen. Die Entwicklung besonders heller verschränkter Photonenquellen ist deshalb ein wichtiger Ansatz, die Quantenkommunikation über lange Reichweiten zu ermöglichen.

Erfahren Sie mehr zur bisher hellsten Quelle verschränkter Photonen für die Quantenkommunikation auf den Seiten des Leibniz IWF.

Foto ©Jürgen Lösel: Optischer Aufbau für Experimente mit verschränkten Photonen am IFW Dresden.

Das könnte Sie auch interessieren

26. Mrz 2019

Künstliche Intelligenz forscht mit

HZDR-Beteiligung am Helmholtz-Inkubator: neue Forschungsplattformen im Digitalzeitalter. Forscher und IT-Experten am

WEITERLESEN

13. Nov 2018

Eine Tarnkappe für leuchtende Nanopartikel

Einem Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gelang es in Kooperation mit Wissenschaftlern der australischen Monash University, die…

WEITERLESEN

04. Mai 2017

WerkstoffWoche 2017 - Wir sind dabei!

Der September steht im Zeichen der Werkstoffe. Nach 2015 gastiert…

WEITERLESEN