30. November 2017

Q-Pro: Vernetzung für den kosteneffizienten Hybridleichtbau

Für die Elektromobilität sind innovative Leichtbaulösungen in Multi-Material-Design sowie qualitätsgesicherte Prozessketten von hoher Bedeutung. Im BMBF-Projekt Q-Pro hat ein interdisziplinäres Team aus Industrie und Wissenschaft unter Federführung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden eine neuartige Leichtbau-A-Säule in 3D-Hybrid-Bauweise entwickelt. Gefertigt wird diese hochkomplexe Bauteilstruktur in einem vollständig automatisierten und qualitätsüberwachten Prozess.

Der Einsatz großserienfähiger Leichtbaulösungen stellt eine wesentliche Voraussetzung zum Erreichen der ambitionierten Elektromobilitätsziele dar. Mit der sogenannten 3D-Hybrid-Technologie – eine Verbindung aus hochfestem Stahl, endlosfaserverstärktem Thermoplast und faserverstärkter Thermoplast-Rippenstruktur – kann ein entscheidender Entwicklungsschritt zur Senkung des Fahrzeuggewichts und somit zur Reichweitenerhöhung beigetragen werden.

Erfahren sie mehr zum Projekt Q-Pro – geführt unter dem Dach der Forschungsplattform FOREL – und wie der Hybridleichtbau durch eine intelligent vernetzte Prozesskette kosteneffizienter wird in den News der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden.

 

© Foto TU Dresden, ILK:  Aufbau der intrinsisch gefügten Leichtbau-A-Säule in 3D-Hybrid-Bauweise.

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