29. November 2017

Was hat poMMes mit Umweltwärme zu tun?

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden wollen mit einem neuen Ansatz regenerative Energieträger nutzen, um mehr fossilie Primärenergie einzusparen. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Technische Thermodynamik an der TU Dresden sowie der Wärmetauscher Sachsen GmbH (WätaS) wird im Projekt „poMMes“ die Synthese und Charakterisierung poröser Metall-Metallsalz-Verbünde für chemische Wärmepumpen und Wärmespeicher verfolgt.

Das Einsparpotenzial fossiler Primärenergie sehen die Forscher insbesondere bei der Erzeugung von Raum- und Prozesswärme sowie Warmwasser, denn zusammen machen sie einen Anteil von ca. 55% am deutschen Endenergieverbrauch aus. Künftig sollen dafür hauptsächlich erneuerbare Energien wie z. B. Umweltwärme oder die Abwärme aus Gewerben genutzt werden. Da diese jedoch meist unterhalb des gewünschten Temperaturniveaus liegen, sind sogenannte Wärmetransformationssysteme notwendig. Hier ermöglichen reversible chemische und physikalische Sorptionsprozesse die Substitution von hochwertiger Elektroenergie durch Wärme.

Mehr zu „poMMes“ lesen Sie in der Pressemitteilung des Fraunhofer IFAM Dresden und auf den „poMMes“-Projektseiten.  Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

© Foto Fraunhofer IFAM Dresden: Herstellungsroute Paraffin-gefüllter Metallkugeln als Wärmespeicherelemente mit Testspeicherkonfiguration.

 

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