5. Februar 2019

Nanomagnete im Kohlenstoffkäfig

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) haben luftstabile Einzelmolekülmagnete mit einzigartigen magnetischen Eigenschaften hergestellt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Integration von Nanomagneten in die moderne Spin-Informationstechnologie.

Bei der Suche nach geeigneten Datenspeichern mit hoher Speicherdichte stellen magnetische Einzelmoleküle einen Hoffnungsträger dar. Darüber hinaus können sie als Nanomagnete für spintronische Anwendungen und in der Quanteninformationstechnologie als „Qubits“ verwendet werden. Als mögliche Kandidaten für solche Einzelmolekülmagnete wurden in den letzten Jahren die Lanthanoide intensiv erforscht. Die Einbettung von Lanthanoidionen in molekulare Umgebungen führt zu Nanomagneten mit magnetischer Bistabilität und langsamer Relaxation der Magnetisierung. Die Synthese von funktionalen Einzelmolekülmagneten mit Luft- und thermischer Stabilität, die für Anwendungen erforderlich sind, bleibt jedoch eine Herausforderung.

Nun gibt es einen vielversprechenden neuen Ansatz von Forschern des IFW Dresden. Die Einkapselung von Lanthanoidatomen in Kohlenstoffkäfigen, sogenannten Fullerenen, ermöglicht die Stabilisierung unkonventioneller metallischer Cluster.

Erfahren Sie mehr über den neuen Ansatz auf der Suche nach geeigneten Datenspeichern mit hoher Speicherkapazität in den Nachrichten des Leibniz IFW.

 

Foto ©Leibniz IFW: Ln@C80(CH2Ph) Molekühlstruktur.

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