27. Februar 2019

Multidimensionales erleben: Werkstoffwissen­schaft an der TU Dresden

Die Materialforschung an der TU Dresden verbindet fächer- und disziplinübergreifend Natur- und Ingenieurwissenschaften: Physik, Chemie, Biologie und Mathematik werden mit Kompetenzen aus der Werkstoffwissenschaft, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik kombiniert. Der Studiengang Werkstoffwissenschaft umfasst neben der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik auch die Nanotechnologie.

„Erst habe ich Physik studiert. Durch ein Praktikum an einem Dresdner Fraunhofer-Institut bin ich zur Werkstoffwissenschaft gekommen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich es sofort studieren wollte. Dresden hat außergewöhnlich gute Studienbedingungen für Werkstoffwissenschaftler. Durch die vielen gemeinsamen Professuren der TU Dresden mit verschiedenen außeruniversitären Forschungseinrichtungen können die Studierenden viele praktische Erfahrungen sammeln. Ich konnte die Themen, die mich im Studium interessiert haben, immer sofort irgendwo experimentell bearbeiten, manchmal sogar als Studentenjob“, sagt die diplomierte Werkstoffwissenschaftlerin Sabine Apelt. Aktuell promoviert die 32-Jährige Dresdnerin am Institut für Werkstoffwissenschaft IfWW der TU Dresden zum Thema eisabweisende und pyroelektrische Beschichtungen. Damit möchte sie in Zukunft z. B. den Wirkungsgrad von Windkraftanlagen steigern oder den Energiebedarf von Supermärkten senken.

„Das starke Netzwerk zwischen Uni und Forschungsinstituten in Dresden hebt die Dresdner Material- und Werkstoffforschung auf ein weltweites Top-Level. So können unsere Studierenden früh in hochkarätige Forschungsprojekte eingebunden werden, haben einen leichten Zugang zu fachbezogenen Praktika und Studentenjobs. Da wird aus Theorie schnell Praxis“, so Prof. Gianaurelio Cuniberti, Inhaber der Professur für Materialwissenschaft und Nanotechnik an der TU Dresden. „Neue innovative Materialien sind einer der wichtigsten Technologietreiber und für die Lösung aktueller Herausforderungen in den Bereichen Mobilität, Energieversorgung, Urbanisierung und Medizin unverzichtbar. Die Dresdner Forscher sind hervorragend aufgestellt, diesen Herausforderungen zu begegnen und sich so langfristig unter den weltbesten Universitäten in der Materialforschung zu etablieren.“ Das zeigte sich auch in der Ende Februar veröffentlichten Rangliste des “QS World University Ranking by Subject 2019”. Die TU Dresden schaffte in der Kategorie Materials Science den Sprung in die Top 50 der weltweit gelisteten Universitäten.

Erfahren Sie mehr zum Studium der Werkstoffwissenschaft und den damit verbundenen Forschungsaktivitäten des IfWW der TU Dresden sowie zur breitgefächerten Vernetzung zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Rahmen von DRESDEN-concept in den TU-Nachrichten.

 

Foto ©Alexander Kutscher/TU Dresden: Ausschnitt einer molekulardynamischen Simulation von amorphem SiO2.

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