12. Dezember 2018

Mini-Detektoren für Gigantisches?

Bose-Einstein-Kondensate können Gravitationswellen derzeit wohl kaum nachweisen

Die von Schwarzen Löchern oder Neutronensternen in den Tiefen des Weltraums ausgelösten Gravitationswellen erreichen zwar durchaus die Erde. Ihre Wirkungen sind aber so gering, dass sie bisher nur mit kilometerlangen Mess-Einrichtungen beobachtet werden konnten. Physiker diskutieren daher, ob nicht superkalte und winzig kleine Bose-Einstein-Kondensate mit ihren geordneten Quanteneigenschaften diese Wellen aufspüren könnten. Prof. Ralf Schützhold vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der TU Dresden hat jetzt die Grundlagen dieser Vorschläge genau betrachtet und ernüchternd festgestellt: Ein solcher Nachweis ist weit außerhalb der Reichweite der derzeitigen Methoden.

Warum? Das und mehr erfahren Sie in den HZDR-News.

 

Foto ©LIGO/T. Pyle: Die Illustration zeigt, wie zwei Schwarze Löcher miteinander verschmelzen, was zur Entstehung von Gravitationswellen führt.

Das könnte Sie auch interessieren

06. Sep 2019

TU Dresden, Institut für Textilmaschinen und…

Das ITM der TU Dresden ist weltweit führend in der Forschung zu Textilmaschinen und textilen Hochleistungswerkstoffen. Der Forschungsfokus liegt dabei…

WEITERLESEN

03. Sep 2019

Verblüffender Parabeltrick

Die Helmholtz-Physiker weisen ungewöhnliches Magnetverhalten nach. Digitale Datenspeicher beruhen meist auf magnetischen Phänomenen. Je genauer wir diese Phänomene kennen, umso…

WEITERLESEN

04. Okt 2018

HZDR Innovation GmbH mit neuer Führung

Dr. Björn Wolf, Leiter der Abteilung Technologietransfer und Recht am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), übernahm zum 1. Oktober 2018 die Geschäftsführung…

WEITERLESEN