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Leichtbau in Fahrt

Wie steuern wir die Autos der Zukunft? Wie kommunizieren künftige Transportfahrzeuge jedweder Art miteinander? Aus welchem Material bestehen die nächste Karosserie und Innenraumausstattung? Solche und ähnliche Fragen zur Mobilität der Zukunft nahmen Experten beim 21. Internationalen Dresdner Leichtbausymposium am 22. und 23. Juni 2017 unter die Lupe.

Unter dem Motto „Systemleichtbau – ein effizienter Schlüssel für die globalisierte Mobilität der Zukunft“ besprachen die Experten die drängenden Fragen zu Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Urbanisierung, Konnektivität und Mobilität. Sie stellten ihre Visionen vor und zeigten erste Entwicklungsansätze. Denn mit dem Bevölkerungswachstum – im Jahr 2050 werden rund neun Milliarden Menschen die Erde bevölkern – wird auch die Mobilität steigen. Ein Grund also Mobilität neu zu denken, Chancen zu ergreifen und Visionen umzusetzen. Bereits heute liefert der Funktionsintegrative Systemleichtbau in Multi-Material-Design – ein Bereich zu welchem das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik ILK der TU Dresden forscht – Impulse für aktuelle und künftige Mobilitätskonzepte.

Wie wäre es, wenn der Massentransport detailgenau, wie man ihn braucht, plan- und abstimmbar wäre? Gedanken zu einem solchen individualisierbaren Massentransportsystem, bei dem Fracht- bzw. Passagierraum und Antrieb je nach Anlass und Bedarf gezielt kombiniert und separiert werden können, lieferte das ILK. Marco Zichner stellte den Konferenzteilnehmern seine Idee vor. Der Grundgedanke: Ganz gleich, ob Kurzstrecke oder Intercity-Verkehr, alle Wege führen bis zur Haustür. Das Mobilitätskonzept des ILK erregte Aufsehen und führte zu intensiven Diskussionen unter den Teilnehmern während der Konferenz.

Aber auch zur Einigung auf Schnittstellen für das vernetzte Fahren und die Mobilität insgesamt, zu Standardisierungen oder dem Datenaustausch und Datenschutz – beides enorme interkulturelle Herausforderungen – wurde angeregt diskutiert. Es sind die wesentlichen Fragen, die schnell beantwortet werden müssen, so die Teilnehmer.

Lesen Sie mehr zum 21. Internationalen Dresdner Leichtbausymposium im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, eine Kooperation der TU Dresden mit der TU München, sowie zu den Neuerungen im Leichtbau in der Pressemitteilung, der Konferenzseite und den Seiten des ILK.

Foto ©TUD/ILK: 21. Internationales Dresdner Leichtbausymposium.