19. Juli 2019

Lern-Apps für die Kunststoff-Lehrausbildung

Mit der Entwicklung und dem Einsatz von digitalen Lernmitteln wollen Wissenschaftler des Institutes für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden gemeinsam mit ihren Projektpartnern die Aus- und Weiterbildung von Verfahrensmechanikern und -mechanikerinnen für Kunststoff- und Kautschuktechnik revolutionieren.

In dem im Juni 2019 gestarteten Projekt „Digitalgestützte Lernwerkzeuge in der Aus- und Weiterbildung Verfahrensmechanikern und -mechanikerinnen für Kunststoff- und Kautschuktechnik (DigiKunst)“ entwickeln die Partner ein digital gestütztes Lernkonzept, bei dem echtzeitfähige, animierte 3D-Modelle von Spritzgießmaschinen hergestellt und in Lern-Apps implementiert werden. Das Lernkonzept wird einerseits die nicht sichtbaren technischen Vorgänge der Kunststofftechnologien direkt an der Maschine vermitteln. Andererseits soll es das Erleben und Verstehen außerhalb des Technikums ermöglichen. Dabei wird im Lehr- und Lernkonzept auf wesentliche Elemente der Spritzgießanlage und der Werkzeuge sowie auf die Prozessführung eingegangen.

ILK stellt Expertenwissen bereit
Das ILK-Team um Dr. Robert Kupfer stellt dabei das Kunststoffwissen bereit. Außerdem koordiniert das Institut die Arbeiten des Projekts. Mit dem Software-Entwickler 3D Interaction Technologies, dem Bildungswerk der sächsischen Wirtschaft sowie einer berufsbildenden Schule als Anwender des Lernkonzeptes entsteht im Rahmen von „DigiKunst“ ein zukunftsfähiges Ausbildungskonzept. In Kooperation mit dem sächsischen Spritzgießer Fahrzeugelektrik Pirna sowie weiteren KMU erfolgt die Erprobung und Evaluierung des Konzeptes.

Erfahren Sie mehr zur geplanten Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung zur Verfahrensmechanik und den vorgesehenen Lern-Apps in den News des ILK der TU Dresden.


Foto ©Konsortium DigiKunst: Das ILK arbeitet gemeinsam mit Projektpartnern an digitalen Lernmitteln für die Aus- und Weiterbildung in Verfahrensmechanik für Kunststoff- und Kautschuktechnik.

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