4. Mai 2018

Internationales Forschungsnetzwerk „Carbonfaser“ gegründet

Weltweit führende Wissenschaftler im Bereich der Carbonfasern schlossen sich am 04.05.2018 in Dresden zu einem internationale Forschungsnetzwerk, genannt „Global Scientific Association of Advanced Carbon Fibres“, zusammen. Dem Forschungsnetzwerk, das im Rahmen des „1st International Dresden Colloquium on Tailored Carbon Fibres“ initiiert wurde, gehören Forscher aus Japan, Südkorea, Australien, den USA, Frankreich, Griechenland, Belgien und Deutschland an. Die organisatorische Leitung hat Prof. Hubert Jäger vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden übernommen.

Das Forschungsnetzwerk soll das internationale Konsortium im Bereich Carbonfaser künftig noch intensiver vernetzen und die Forschungaktivitäten weiter vorantreiben. Denn, geht es nach den Forschern, werden perspektifisch Carbonfasern neben ihrer Funktion als Leichtbauwerkstoff auch als Energiespeicher einsetzbar sein und damit Durchbrüche im Bereich der Batterietechnik ermöglichen. Darüber hinaus haben die Fasern auch enorme Bedeutung beim Thema neue nachwachsende, vollständig recycelbare Rohstoffe.

Erfahren Sie mehr über das neue Forschungsnetzwerk und was mit „Carbon“ bereits heute möglich ist auf den Seiten des ILK der TU Dresden.

 

Foto TU Dresden, ILK / Thomas Kunz: Lenkungskreis der „Global Scientific Association of Advanced Carbon Fibres“. V.l.n.r.: Prof. Bon-Cheol Ku, Prof. Kanji Kajiwara, Prof. Costas Charitidis, Prof. Luke Henderson, Prof. Hubert Jäger und Prof. Satish Kumar.

Das könnte Sie auch interessieren

19. Okt 2018

Intelligent und vielfältig: additiv gefertigte Multi-Materialien

Wissenschaftler am Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden entwickelten ein 3D-Druck-Verfahren, das thermoplastische Kunststoffe mit kontinuierlichen Verstärkungsfasern…

WEITERLESEN

29. Nov 2017

Was hat poMMes mit Umweltwärme zu…

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden wollen mit einem neuen Ansatz regenerative Energieträger nutzen, um…

WEITERLESEN

14. Nov 2016

Fraunhofer IWS: Neue Entwicklungen zu Lithium-Schwefel-Batterien

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik entwickelte einen nicht entflammbaren Elektrolyt, der die Umwandlung des Schwefels an der Kohlenstoffoberfläche der…

WEITERLESEN