6. September 2019

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Im Fokus stehen hierbei Fragen wie: Wie nutzen wir Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig? Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden? Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen? Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen betreibt das HZDR große Infrastrukturen, die auch von externen Messgästen genutzt werden. Dazu zählen das Ionenstrahlzentrum, das Hochfeld-Magnetlabor Dresden und das ELBE-Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen.

Mit seinen fünf Standorten in Dresden, Freiberg, Grenoble, Leipzig und Schenefeld bei Hamburg ist das HZDR Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft.

Im MFD beteiligen sich drei Institute des HZDR:
Das Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung unter Leitung von Prof. Manfred Helm und Prof. Jürgen Faßbender entwickelt Materialien mit Potenzial etwa in der Informations- oder Energietechnologie der Zukunft. Das Ionenstrahlzentrum bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Synthese, Modifikation und Analyse von dünnen Schichten und Nanostrukturen.

Das Hochfeld-Magnetlabor Dresden, geführt von Prof. Joachim Wosnitza, betreibt grundlegende Materialforschung in hohen Magnetfeldern. Im Fokus stehen exotische Supraleiter, stark korrelierte Elektronensysteme, niederdimensionale und frustrierte Spinsysteme und nanostrukturierte Materialien.

Das Verständnis grundlegender Phänomene und die Prozessoptimierung bei der Erstarrung von metallischen oder Halbleiter-Materialien aus Schmelzen steht am Institut für Fluiddynamik unter Leitung von Dr. Gunter Gerbeth im Vordergrund.


Vorstand:Wiss. Direktor, Sprecher: Wiss. Direktor, Sprecher: Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Sauerbrey
Kfm. Direktor: Dr. Ulrich Breuer
Mitarbeiter*innen:346, davon 198 Wissenschaftler*innen
Alleinstellungsmerkmal:Ionentechnologie zur Materialmodifikation und -analyse; Materialcharakterisierung in hohen Magnetfeldern; Versuchsanlagen zur Modellierung von Gieß- und Erstarrungsprozessen
Schwerpunkt Materialklassen:Verbundwerkstoffe, Halbleiter, Biomaterialien, magnetisch frustrierte Substanzen, Stahl, Nichteisenmetalle
Anwendungsbranchen:Energiesektor
Umwelt- & Verfahrenstechnik
Mobilität & Transport
Medizintechnik
Information & Kommunikation
Optik
(Mikro-)Elektronik


Kontakt
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
Bautzner Landstraße 400 | 01328 Dresden
T +49 351 260-0 | kontakt@hzdr.de | www.hzdr.de
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