12. November 2018

Gitterstrukturen im 3D-Druck

Schnellere Fertigung, geringerer Materialverbrauch, kostengünstigere Herstellung: in der industriellen Fertigung hochkomplexer Bauteile stößt man bei diesen Forderungen immer schneller an Grenzen. Dass solche Grenzen aber auch überwunden werden können, zeigen nun Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Zusammenarbeit mit Kollegen der TU Dresden. Ihre Lösung ist ein richtungweisender Ansatz zur Herstellung zellularer Strukturen. Genauer gesagt, sind die IWU-Forscher in Dresden nun in der Lage, hochkomplexe metallische Bauteile mithilfe von variablen Gittergeometrien schnell und ressourceneffizient herzustellen.

WEITERLESEN: Erfahren Sie in diesem Artikel des Fraunhofer IWU mehr dazu, wie diese Neuentwicklung im Detail realisiert wird.

 

Foto © Fraunhofer IWU: Am Fraunhofer IWU entwickelte Demonstratoren und Beispieldesigns flexibler Gitterstrukturen: eine durch Kraftaufbringung von außen zyklisch elastisch verformte Gitterstruktur (hinten), eine Kombination von Gitterstrukturen mit soliden Bauteilbereichen (vorne links) und ein Demonstrator mit gezielt variiertem E-Modul der Struktur, bei dem die Unterschiede der Steifigkeiten der Gitterstrukturen dem Messebesucher fühlbar aufgezeigt werden (vorne rechts).

Das könnte Sie auch interessieren

27. Jan 2020

Wasserstoff: Vielefältig einsetzbar

Wasserstoff bietet die Möglichkeit, den Energiebedarf in der Lausitz bereits bis 2030 signifikant zu dekarbonisieren. Das ist eines der Ergebnisse…

WEITERLESEN

02. Nov 2018

Neues Carbonfaser-Technikum eröffnet

Mehr als 300 m² Reinraumfläche der Klasse ISO 8, zwei Stabilisierungs- und Carbonisierungslinien und dazu noch reichlich Platz für künftige…

WEITERLESEN

01. Nov 2018

»PermaVib«: mit Ultraschall die Produktivität steigern

Mit »PermaVib« entwickelten die Wissenschaftler des Fraunhofer IWU ein Ultraschall-Schwingsystem für Bohr- und Fräswerkzeuge, das vor allem die Zerspanung von…

WEITERLESEN