4. November 2019

Dienstgang mit e-Bike!

Die Mitarbeiter der Institute für Festkörpermechanik (IFKM) und Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden sowie des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) dürfen in den nächsten drei Jahren dienstlich e-Bike fahren.

Am 28. Oktober nahmen die Wissenschaftler dazu zehn Elektrofahrräder in Betrieb, die mit speziellen Sensoren ausgestattet sind. Damit können Daten zu Abnutzung und Alterung an jedem einzelnen Rad erhoben werden. Das Ziel des Forschungsvorhabens „ePredict – Predictive Maintenance für die e-Mobilität“ ist es, Belastungen zu messen, um das Ermüdungsverhalten in Echtzeit vorhersagen zu können. „Dafür entwickeln wir Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) und erstellen einen ‚digitalen Zwilling‘ jedes e-Bikes. Dieses Grundprinzip ist grundsätzlich auf alle technischen Anlagen übertragbar. In Zukunft könnte damit die Wartung von Fahrzeug- und Flugzeugflotten noch effizienter werden“, so Prof. Markus Kästner, Inhaber der Professur für Numerische und Experimentelle Festkörpermechanik und Projektkoordinator.

Der Prototyp des e-Bikes wurde am ILK mitentwickelt. Die faserverstärkte Schalenbauweise macht das Fahrrad sehr leicht. Die weiterentwickelte Version wird von der Firma Rehau in Deutschland in Serie produziert.

Mehr zu ePredict erfahren Sie im MDR-Beitrag und auf den Seiten der TU Dresden.


Foto ©TUD/Jacqueline Duwe: Prof. Kästner (Mitte, TU Dresden IFKM), Prof. Gude (rechts, TU Dresden ILK) und Dr. Röllig (links, Fraunhofer IKTS) nehmen neun e-Bikes in Betrieb. In den nächsten drei Jahren soll die Belastung jedes einzelnen Bauteils gemessen werden. Damit wollen die Wissenschaftler Ermüdungsverhalten in Echtzeit vorhersagen.

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