3. April 2018

Carbonbeton – aktuelle Möglichkeiten und Perspektiven

Der Übersichtartikel aus dem „Deutschen Architektenblatt“ bietet Ihnen einen interessanten Überblick, was heute bereits mit Carbonbeton möglich ist und welches neue Paradigma sich damit in der Architektur und im Bauwesen aufspannt. Aber nicht nur das. Was bedeutet der Einsatz des frei formbaren, hoch tragfähigen, multifunktionalen und nahezu wartungsfreien Materials für die Zukunft des Bauens? Welche Vorteile bietet es etwa bei der Erhaltung denkmalgeschützter Häuser oder der Sanierung von Brücken jeglicher Art. Aber auch Möbel erhalten eine neue Aussage, sind extrem leicht bei höchster Stabilität.

Im Projekt „C³ – Carbon Concrete Composite“, das vom BMBF im Programm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ von 2014 bis 2021 gefördert wird, koordiniert und forscht das Institut für Massivbau (IMB) der TU Dresden mit ca. 160 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft an diversen innovativen Carbonbeton-Lösungen. Es ist das weltweit größte Forschungsprojekt seiner Art im Bauwesen und die Lösungen sind ebenso vielfältig wie spannend. Augenblicklich entsteht auf dem Campus der TU  Dresden – Ecke Zellescherweg und Einsteinstraße – das Modellhause „Cube“ komplett aus Carbonbeton. Aber auch im Projekt „autartec„, dem schwimmenden Haus zur autarken Lebensweise auf der Lausitzer Seenplatte, werden Wandelemente aus Carbon verbaut. Gerade bei dem schwimmenden Haus lässt sich durch die schlanke Bauweise, die das Material bietet, der Freiraum im Inneren für Energiespeicher nutzbar machen – was eben für autarke Gebäude essentiell ist.

Erfahren Sie mehr über Material, dessen Möglichkeiten und Perspektiven, dem energieeffizienten Bauen und „dem Bauen neu denken“ im Beitrag vom Marion Goldmann.

Foto © Sven Hofmann / C³: Modell vom „Cube“, dem ersten Carbonbeton-Haus.

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